STARTSEITE | LINKS | HILFE | IMPRESSUM | AGB
LAST MINUTE
DETAILSUCHE
ALL INCLUSIVE
FLÜGE
HOTELS
KURZURLAUB
CLUBURLAUB
KREUZFAHRTEN
STÄDTEREISEN
RUNDREISEN
SUPER LAST MINUTE
ABFLUG > 3 TAGE
ABFLUG > 7 TAGE
ABFLUG > 14 TAGE
GEHE ZU
FLUGBÖRSE



Last minute Portugal - Reisen, Flüge und Hotels

 

Reiseinformationen - Portugal

Die Flagge Portugals  
   
Amtssprache Portugiesisch
Hauptstadt Lissabon
Gliederung 5 Regionen, 18 Distrikte und 2 autonome Regionen (Azoren und Madeira)
Fläche 92.345 km²
Einwohnerzahl 10.524.145 (Juli 2004)
Lebenserwartung Männer: 73 Jahre, Frauen: 79 Jahre
Religionen 94% Katholiken
Bevölkerungsdichte 112 Einwohner pro km²
Währung Euro
Zeitzone UTC
Nationalhymne A Portuguesa
Kfz-Kennzeichen P
Internet-TLD .pt
Vorwahl +351
Karte von Portugal

Die Portugiesische Republik (República Portuguesa) ist ein Staat im Südwesten der iberischen Halbinsel. Er wird im Westen und Süden vom Atlantischen Ozean, im Osten und Norden von Spanien begrenzt. Daneben gehören zum portugiesischen Staatsgebiet die Inselgruppe der Azoren sowie Madeira. Westlich der Hauptstadt Lissabon liegt Cabo da Roca, der westlichste Punkt des europäischen Festlandes.

Der Name Portugal entstammt dem Namen der Siedlung Cale im Delta des Flusses Rio Douro. Cale könnte ein griechisches Wort sein (Kalles = schön) und sich auf die Schönheit der Natur im Norden des heutigen Portugal beziehen, das die Griechen in der Antike kolonisierten. Andere Historiker meinen, dass Cale phönizischen Ursprungs ist, da die Phönizier Portugal schon vor den Griechen besiedelten. Als das heutige Portugal zum Römischen Imperium gehörte, wurde Cale ein wichtiger Hafen, in Latein Portus Cale. Im Mittelalter wurde Portus Cale zu Portucale, später Portugale, wobei dieses Wort im 7. und 8. Jahrhundert nur die nördlichen Teile des Landes bezeichnete, also die Region zwischen den Flüssen Rio Douro und Rio Minho. Andererseits verkürzte sich der Name Portus Cale zu Porto, der zweitwichtigsten Stadt, die sich deshalb voller Stolz als Namensgeber des Landes bezeichnet.

Geografie - Portugal

Klimadiagramm Porto
Klimadiagramm Porto
Klimadiagramm Lissabon
Klimadiagramm Lissabon
Klimadiagramm Faro
Klimadiagramm Faro

Der Norden Portugals hat ein relativ kühles und feuchtes Klima und besteht aus zwei traditionellen Provinzen bzw. Landschaften: Der Minho im Nordwesten gehört zu den am dichten besiedelten Gegenden des Landes, wobei Großstädte nur an der Atlantikküste liegen, im Landesinneren liegen jedoch viele Kleinstädte und Dörfer. Der Minho wird wegen seines Klimas und der vergleichsweise üppigen Vegetation als der grüne Garten Portugals bezeichnet. Auf den Hängen der zahlreichen Flusstäler wird vor allem Wein angepflanzt, die zum berühmten Portwein und dem Vinho Verde weiterverarbeitet werden. Daneben gedeihen viele Gemüsesorten. Die natürliche Vegetation ist eine Mischung aus der Flora der gemäßigten Klimazone und der subtropischen Flora, je nach Höhenlage gibt es Eichen oder Kastanien bzw. Pinien und Olivenbäume.

Im Nordosten liegt Trás-os-Montes (Hinter den Bergen). Dies ist die dem Meer abgewandte Seite Nordportugals, die sehr gebirgig ist und deshalb sehr kalte Winter und sehr heiße Sommer hat. Die Vegetation ist bedeutend weniger üppig als im Minho und sie fällt umso spärlicher aus, je mehr man sich der Grenze zu Spanien nähert. Beiden Provinzen ist gemein, dass ihre Gebirgsmassive, wie z. B. Marão oder Peneda-Gerês von zahlreichen Flüssen, wie der Rio Minho (Grenzfluss zu Spanien) oder der Rio Douro, durchschnitten werden. Im Norden Portugals liegt der Nationalpark Peneda-Gerês, das bedeutendste Schutzgebiet des Landes. Dort existieren noch Restbestände naturbelassener Wälder, in denen sich insbesondere die immergrüne Steineiche findet. Bedeutende Städte des Nordens sind Porto, Vila Nova de Gaia, Matosinhos, Braga, Vila Real und Bragança.

Mittelportugal ist größtenteils hügelig bis gebirgig und hat mit der Serra da Estrela ein bedeutendes Gebirge mit Skigebiet. Die wichtigsten Landschaften sind die Beira, der Ribatejo (die Tejo-Ebene mit Beinamen Garten Lissabons), die Estremadura sowie die Mündung des Tejo in den Atlantik. Die gesamte Region ist sehr fruchtbar und hat ein für den Weinanbau optimales Klima, so dass die Tradition des Weinbaus hier bis zu den Römern zurückreicht. Daneben werden Getreide, Reis, Sonnenblumen und Gemüse angebaut. Die Region wird durch den Tejo zweigeteilt. Überschwemmungen, die früher den Ribatejo regelmäßig heimsuchten, kommen seit dem Bau zahlreicher Staudämme nicht mehr vor. Die wichtigsten Städte Mittelportugals sind Lissabon, Aveiro, Amadora, Almada, Seixal, Cascais, Coimbra, Viseu, Guarda, Leiria, Castelo Branco, Covilhã, Setúbal sowie Santarém.

Typische Landschaft des Alentejo bei Monsaraz
Typische Landschaft des Alentejo bei Monsaraz

Der Süden Portugals setzt sich aus den drei Landschaften Terras do Sado, Alentejo und Algarve zusammen. Die Oberfläche der gesamten Region ist eben bis hügelig und hat ein trockenes und heißes Klima. Der Alentejo, die frühere Kornkammer Portugals, ist heute nur dünn besiedelt und von Abwanderung gekennzeichnet, weitläufige Getreidefelder mit Olivenhainen und Korkeichen dominieren die Landschaft, die eine unvergleichliche Ruhe und Getragenheit ausstrahlt. Zum Getreide kommen Weinanbau und in zunehmenden Maße auch Sonnenblumen als Hauptprodukte. Die Wiesen sind im Frühling mit Blumen übersät, die als Weiden für Schafe dienen. Zum wirtschaftlichen Niedergang tragen nicht zuletzt auch immer länger werdende Trockenperioden bei, denen man mit dem Bau von Staudämmen zu begegnen versucht. Nicht einheimisch, aber immer häufiger anzutreffen, sind Pflanzungen von Eukalyptus, die allerdings wegen der hohen Brandgefahr, die von diesen Bäumen ausgeht, nicht unumstritten sind. Die südlichen Küstenregionen sind dazu häufig von Kiefernwäldern bewachsen. Daneben finden sich zahlreiche Palmenarten, von denen aber nur die Zwergpalme einheimisch ist.

Die Algarve markiert die gesamte Südküste des Landes und ist mit ihren hübschen Städten, den Steilküsten und Sandstränden zu einem beliebten Feriendomizil geworden, was die üblichen negativen Begleiterscheinungen des Massentourismus mit sich gebracht hat. Die größten Städte Südportugals sind Portalegre, Évora, Beja sowie Faro und Lagos. Der wichtigste Fluss ist der Rio Guadiana, der auch die Grenze zu Spanien markiert. An die große sommerliche Hitze angepasst sind zahlreiche sukkulente Pflanzen.

Zu Portugal gehören weiterhin die beiden Inselgruppen Madeira (Holzinsel) und Azoren (Habichtsinsel) im Atlantik; sie sind vulkanischen Ursprungs und haben aufgrund ihrer Lage vor der afrikanischen Küste eine teils tropische, teils subtropische Vegetation. Der höchste Berg Portugals befindet auf den Azoren (Monte Pico, 2 351 m).

Der wichtigste Fluss Portugals ist der Tejo, welcher in Spanien unter dem Namen Tajo entspringt und bei Lissabon in den Atlantischen Ozean mündet.

Die Tierwelt Portugals unterscheidet sich nur unwesentlich von der Spaniens. Vereinzelt leben hier noch Wölfe; der nur auf der iberischen Halbinsel verbreitete Pardelluchs ist dagegen in Portugal nahezu ausgestorben, nur noch selten werden Einzeltiere angetroffen, die vermutlich über die Grenze mit Spanien eingewandert sind. Ansonsten finden sich Wildkatzen, Füchse, Wildschweine, Hirsche, wilde Ziegen sowie Wildkaninchen. Da Portugal auf der Zugvogelroute nach Afrika liegt, lassen sich zahlreiche Vögel beobachten, darunter insbesondere im Süden auch Flamingos; Steinadler leben und jagen in den Küstengebieten. Im Landesinneren kommen auch verschiedene Schlangen und Skorpione vor.

Gastronomie - Portugal

Die portugiesische Küche ist sehr mannigfaltig, weil die Portugiesen viele Dinge in ihre Kochtraditionen aufnahmen, die sie auf ihren Entdeckungsfahrten kennenlernten. In jeder Region Portugals gibt es eigene Spezialitäten, mit verschiedenen Fleisch- und Fischsorten oder Meeresfrüchten. Das Nationalgericht ist Stockfisch (Bacalhau), von dem es 365 verschiedene Zubereitungsarten geben soll. Auch für seinen Wein ist Portugal bekannt, schon seit der Römerzeit wird Portugal mit Gott des Weines und der Feste, Bacchus, assoziiert. Auch heute gehören einige von Portugals Weinen zu den besten der Welt, bekannt ist vor allem der süße Portwein.

Volksfeste - Portugal

Im Juni finden in ganz Portugal Feste zu Ehren der drei Volksheiligen (Santos Populares) statt. Diese drei Heiligen sind Antonius, Johannes und Petrus. Gefeiert wird mit Wein, água-pé (Most), traditionellem Brot mit Sardinen, Straßenumzügen und -Tänzen, Hochzeiten, Feuer und Feuerwerk sowie viel guter Laune.

Santo António wird in der Nacht vom 12. auf den 13. Juni gefeiert, vor allem in Lissabon (wo dieser Heilige geboren wurde und lebte), wo eine Art Straßenkarneval (Marchas Populares) stattfindet. Es finden auch Hochzeiten, die Casamentos de Santo António statt. Der populärste Heilige ist São João (hl. Johannes), für den am Johannistag vor allem in Porto und Braga gefeiert wird, wobei es Sardinen und Caldo Verde (eine traditionelle Suppe) gibt und man sich mit Plastikhämmern gegenseitig auf den Kopf schlägt, was Glück bringen soll. Zu Ehren von São Pedro wird am 28. und 29. Juni gefeiert, besonders in Póvoa de Varzim und Barcelos, wobei diese Feste dem Meer gewidmet sind und man verwendet dabei viel Feuer (fogeiras) und wiederum findet eine Art Straßenkarneval statt.

Feiertage - Portugal

Datum Bezeichnung Portugiesischer Name Anmerkung
1. Januar Neujahrstag Ano Novo  
- Karneval Carnaval (kein offizieller, aber de facto Feiertag), Dienstag 40 Tage vor Ostern
- Karfreitag Sexta-Feira Santa Freitag vor Ostern
- Ostern Páscoa Ostersonntag
25. April Tag der Freiheit Dia da Liberdade Nelkenrevolution 1974
1. Mai Tag der Arbeit Dia do trabalhador  
10. Juni Portugal-Tag Dia de Portugal Tod von Camões im Jahre 1580
- Fronleichnam Corpo de Deus Donnerstag, 40 Tage nach Ostern
15. August Mariä Himmelfahrt Assunção  
5. Oktober Errichtung der Republik Implementação da República im Jahre 1910
1. November Allerheiligen Todos os santos  
1. Dezember Wiederherstellung der Unabhängigkeit Restauração da Independência im Jahr 1640
8. Dezember Unbefleckte Empfängnis Imaculada Conceição Schutzheilige von Portugal
25. Dezember Weihnachten Natal  

Anmerkung: Jeder Kreis hat einen eigenen religiösen Feiertag, oft für den Heiligen Antonius am 13. Juni, den Heiligen Johannes am 24. Juni oder den Heiligen Petrus am 29. Juni. Wenn der Kreis so einen Feiertag nicht hat, dann ist der Karneval ein gesetzlicher Feiertag. Der Karneval wird jedoch faktisch wie ein normaler Feiertag behandelt, insbesondere Staatsbedienstete haben an diesem Tag normalerweis frei. Der erfolglose Versuch, im Jahre 1995 diese Regelung abzuschaffen, kostete den damaligen Ministerpräsidenten Cavaco Silva viel Popularität. Daneben wird der 24. Juni als Feiertag diskutiert (Unabhängigkeit Portugals im Jahre 1128).

 

<< zurück zur Startseite

 

Dieser Artikel basiert auf einem Artikel aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

Hier finden Sie: Last Minute Preisvergleich Portugal Last Minute Portugal Last Minute Flüge Portugal Last Minute Reisen Portugal Last Minute Hotels Portugal Reiseinformationen Portugal

SUCHE
Abflughafen:
Personen:
von:

bis:
Verpflegung:
mehr optionen >>
NEWSLETTER

Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter und Sie erhalten regelmäßig topaktuelle last minute Reiseangebote per E-Mail.

Email
Vorname:
Nachname: